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Für einen Straßenpreis von etwa 150 Euro schnürt der chinesische Hersteller UMi ein interessantes Paket im unteren Preissegment. Neben einer leistungsstarken Hardware und einem 4.000 mAh großen Akku verfügt das Modell Max über den modernen Standard USB Typ C.

Rein vom Datenblatt her verspricht das UMi Max viel Smartphone für einen geringen Anschaffungspreis von etwa 150 Euro (inklusive Versand) via Importeure (Weitere Informationen zum Import von Smartphones finden Sie hier). Im Gegensatz zu dem günstigen Preis entsprechen die technischen Spezifikationen des 5,5 Zoll großen Smartphones eher der oberen Mittelklasse: Full-HD-Auflösung (1080p), MediaTek-Helio-P10-Prozessor, 3GB RAM, 16 GB Flashspeicher, 13-Megapixel-Hauptkamera, 4.000 mAh starker Akku, Aluminium-Unibody-Design sowie ein aktiver Fingerabdrucksensor auf der Rückseite. Obwohl der Vertrieb des Einsteigersmartphones für den deutschen Markt nicht vorgesehen ist, unterstützt das UMi Max trotzdem alle für Deutschland wichtigen LTE-Frequenzen.

Die Reihe an möglichen Konkurrenten im unteren Preissegment ist lang. Für den Testbericht ziehen wir Vergleichswerte des ZTE Blade V7 Lite, Blackview R7, Acer Liquid Z630S, Leagoo Shark 1, Coolpad Torino S sowie des etwas preisintensiveren Honor 5C (190 Euro) heran. Mit einem Straßenpreis von etwa 140 Euro beziehungsweise 170 Euro sind die ähnlich ausgestatteten UMi-Modelle "Touch" und "Super" ebenfalls eine Überlegung wert.

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Das Aluminium-Unibody-Gehäuse des UMi Max ist in den Farben Grau (Gunmetal Grey) und Gold (Bling Gold) erhältlich. Das zu den Seiten abgerundete Aluminiumgehäuse fühlt sich angenehm an, jedoch leidet die Haptik ein wenig unter den kantig gefrästen Übergängen zwischen Rückseite und Metallrahmen. Die Integration der Kunststoffelemente für die Antennentechnik an der oberen und unteren Rückseite des Gerätes ist bei unserem Testgerät gut gelungen - im Gegensatz zu den Kunststoffeinlassungen im Metallrahmen sowie dem SIM-Kartenschacht. Letzterer steht etwas aus dem Gehäuse hervor.

Die Bedienelemente für die Lautstärkeregelung und An/Aus auf der rechten Geräteseite sind gut verarbeitet und haben nur minimal Spiel. Die Druckpunkte könnten aber fester und weniger schwammig sein. Eine Besonderheit des UMi Max befindet sich auf der linken Gehäuseseite, der sogenannte Smart Key, eine Schnellstarttaste die individuell belegt werden kann.

Das Display auf der Vorderseite ist durch eine leicht abgerundete 2,5D-Glasfront aus Corning Gorilla Glas 3 geschützt. Die Ränder um das IPS-Panel fallen vergleichsweise schmal aus. Mit Abmessungen von 151 x 75 Millimetern und einer Bildschirmdiagonale von 5,5 Zoll ergibt dies ein Display-Oberflächen-Verhältnis von guten 73,7 Prozent.

Die Stabilität des Gehäuses hinterlässt insgesamt einen guten Eindruck – nichts knarzt oder knackt, wenn das Gerät in die Hand genommen wird.
Der interne, mittels microSD-Karte (um bis 256 GB) erweiterbare eMMC-Speicher fällt mit 16 GB für die Preisklasse großzügig aus. Nach Abzug des Betriebssystems bleiben dem Nutzer circa 10,4 GB (ROM) Speicher zur freien Verfügung. Zusätzlich kann die microSD-Karte mittels Formartierung in den internen Speicher eingebunden und kompatible Apps auf die Speicherkarte (App2SD) ausgelagert werden.

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Obwohl das UMi Max über den modernen USB-Typ-C-Anschluss an der Geräteunterseite verfügt, unterstützt es nur den USB-Standard 2.0. Mittels OTG-Adapter lassen sich Peripheriegeräte wie externe Tastaturen oder USB-Sticks verbinden.

Zur weiteren Ausstattung des Einsteigersmartphones gehören ein integriertes UKW-Radio, Dual-SIM-Funktionalität, Miracast, ein Fingerabdrucksensor sowie eine LED für Benachrichtigungseingänge. Letztere ist in den Touch-sensitiven Homebutton intrigiert und kann auf Wunsch permanent aktiviert werden.

UMi setzt bei seinem Smartphonemodell Max auf die sechste Android-Iteration "Marshmallow", welche zum Testzeitpunkt über die Sicherheitspatch-Ebene vom Stand Mai 2016 verfügt. Löblich, UMi hat bereits ein Systemupdate auf Android 7 für dieses Jahr angekündigt – keineswegs selbstverständlich für ein Gerät dieser Preisklasse.

Obwohl das System mit dem herstellereigenen User-Interface stark an Vanilla Android erinnert und grundlegende Strukturen beibehält, sind die Benutzeroberfläche im Einstellungsmenü sowie der Homescreen optisch und funktionell leicht angepasst.
Für die drahtlose Kommunikation zwischen mobilen Endgeräten verfügt das UMi Max über Bluetooth in der Version 4.1 – auf den Einbau eines NFC-Chips hat der Hersteller verzichtet. Außerdem unterstützt das Einsteigersmartphone die Verwendung von zwei microSIM-Karten. Laut UMi unterstützen beide Steckplätze den LTE-Mobilfunkstandard (Cat.4) für bis zu 150 MBit/s im Down- und 50 MBit/s im Upstream und alle für Deutschland relevanten Frequenzen, jedoch nicht bei gleichzeitiger Nutzung. Im Dual-SIM-Modus ist ein Slot auf das 2G-Netz beschränkt. Bei unserem Testgerät unterstützte aber auch im Single-SIM-Betrieb nur ein Steckplatz den LTE-Standard.

Das WLAN-Modul beherrscht die IEEE-802.11-Standards nach a/b/g/n. Im alltäglichen Gebrauch ist die Empfangsleistung gut und das WLAN-Signal stabil. In unmittelbarer Nähe zum Router (Telekom Speedport, W921V) ist die Dämpfung mit knapp -36 dBm gering. Die mittleren Raten der Datenübertragung zu unserem Referenzrouter (Linksys EA8500) aus 1 Meter Entfernung sind mit 103 MBit/s (übertragen) und mit 99 MBit/s (empfangen) sehr zufriedenstellend.
Die Positionsbestimmung des UMi Max erfolgt mittels des GPS-Satellitensystems. Die Ortung im Freien gelingt ohne Verzögerungen, jedoch nur auf etwa 5,5 Meter genau. Ein Satfix in Gebäuden ist nicht möglich. Auf unserer etwa 12 Kilometer langen Teststrecke unterscheidet sich die gemessene zurückgelegte Distanz zwischen dem GPS-Modul des Smartphones und dem Profi-Navi Garmin Edge 500 um etwa 340 Meter. Die Ortungsgenauigkeit des Profi-Navigationsgerätes ist insgesamt höher, das UMi Max schlägt sich angesichts des Preises aber nicht schlecht.

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Die Sprachqualität bewegt sich auf dem durchschnittlichen Niveau eines Einsteigersmartphones. Im Test wurden wir von unserem Gesprächspartner gut verstanden und auch die Qualität des eingebauten Mikrofons war zufriedenstellend. Die Stimmenwiedergabe unseres Gesprächspartners war insgesamt gut verständlich, aber mit etwas Hall untersetzt.

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